Starface Telefonanlagen
Ihre Ansprüche an die Funktionen einer Telefonanlage sind höher, als das was Ihre Fritz!Box oder Ihr verwendeter Internetrouter bieten kann? Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf die Telefonanlagen von Starface.

Welche Telefoniefunktionen bietet eine Fritz!Box?
Obwohl die FRITZ!Box primär als Router bekannt ist, bietet sie eine beachtliche Palette an Telefoniefunktionen, die für Selbstständige, kleine Büros oder Praxen oft ausreichen. Je nach Modell bietet sie eine Reihe von Anschlussmöglichkeiten für schnurlose DECT-Telefone, IP-Telefone, sowie analoge und ISDN-Telefone. Auch das vorhandene Mobiltelefon kann über WLAN eingebunden und damit zu einer vollwertigen Nebenstelle werden.
In der Fritz!Box können mehrere Anrufbeantworter und ein zentrales Telefonbuch eingerichtet werden. Das Gerät verfügt über eine Zeitsteuerung, die Anrufe ab einer einstellbaren Uhrzeit direkt auf den Anrufbeantworter schickt oder auf eine andere Rufnummer umleitet. Auch eine Faxfunktion ist integriert, die empfangene Faxe als PDF an eine E-Mailadresse weiterleitet.
Es können Parallelanrufe eingerichtet werden, in denen das Bürotelefon und das Mobiltelefon gleichzeitig klingeln. Wer zuerst abnimmt, bekommt das Gespräch. Auch Rufsperren für bestimmte Rufnummern (SPAM-Schutz) sind möglich.
Die FRITZ!Box ist quasi eine „Telefonanlage light“. Sie glänzt durch Einfachheit und Zuverlässigkeit für bis zu etwa 5 Arbeitsplätze. Sobald Sie jedoch professionelle Warteschleifen mit Musik, eine Präsenzanzeige (sehen, wer telefoniert) oder eine direkte Anbindung an Ihr CRM-System benötigen, stößt sie an ihre Grenzen – hier wäre dann eine Lösung wie die von Starface der nächste logische Schritt.
Welche Funktionen bietet eine Startface-Telefonanlage, die eine Fritz!Box nicht bieten kann?
Während die FRITZ!Box eine gute Basislösung für kleine Büros ist, bieten die Starface-Anlagen als professionelle UCC-Plattform (Unified Communications & Collaboration) eine Tiefe an Funktionen, die weit über das Standard-Telefonieren hinausgehen.
Die Starface-Telefonanlage bietet zusätzlich zu den Basisfunktionen der Fritz!Box z.B.:
- Präsenzmanagement: Über den mitgelieferten PC-Softwareclient (UCC-Client) sehen Sie sofort, welcher Mitarbeiter anwesend oder in Pause ist, wer gerade telefoniert oder wer in einem Meeting ist.
- Softphone & Call Manager: Sie steuern Anrufe per Drag & Drop am PC-Bildschirm, starten Konferenzen per Mausklick oder chatten mit Kollegen inklusive Dateitransfer.
- Call2Go: Anrufe werden wahlweise über ein angeschlossenes Arbeitsplatztelefon (schnurgebunden oder schnurlos) oder über ein Softphone (am Arbeitsplatz-PC mit Headset) geführt. Ein laufendes Gespräch kann nahtlos und ohne Unterbrechung vom PC-Client auf das Arbeitsplatztelefon und umgekehrt übergeben werden.
- Warteschlangen-Management: Durch Intelligente Verteilung (eingehende Anrufe gehen z.B. immer an den Mitarbeiter, der am längsten kein Telefonat hatte.
- Warteschleifen-Optionen: Professionelle Wartemusik, Ansagen der geschätzten Wartezeit und die Option für den Anrufer, einen automatischen Rückruf anzufordern, statt in der Leitung zu bleiben.
- Live-Monitoring: Vorgesetzte sehen in Echtzeit, wie viele Anrufer in der Warteschleife hängen und wie lange die durchschnittliche Wartezeit ist.
- CRM/ERP-Anbindung: Bei einem Anruf öffnet sich automatisch die Kundenakte (z. B. in Sage, Cobra, DATEV oder Outlook). Sie sehen sofort, wer anruft und welche Historie vorliegt.
- TAPI-Unterstützung: Wählen Sie Telefonnummern direkt aus fast jeder Windows-Anwendung heraus.
- MS Teams Integration: Starface kann nahtlos in Microsoft Teams eingebettet werden, sodass Sie die professionellen Telefoniefunktionen von Starface direkt in der Teams-Oberfläche nutzen.
- Chef/Sekretär-Funktion: Gezieltes Filtern und Weiterleiten von Anrufen.
- IVR-Menüs: „Drücken Sie 1 für Verkauf, 2 für Support“ (mehrstufig möglich).
- Zeitgesteuerte Routings: Komplexe Feiertags- oder Urlaubsschaltungen, die über einfache Wochentags-Zeitpläne hinausgehen.
- Autoprovisionierung: Starface erkennt professionelle Tischtelefone (Yealink, Snom, Gigaset) automatisch und konfiguriert sie zentral.
- Skalierbarkeit: Eine FRITZ!Box stößt bei ca. 10 Geräten an ihre Leistungsgrenze. Eine Starface-Instanz wächst problemlos auf hunderte Benutzer mit.
Da die Software modular aufgebaut ist, brauchen Sie als Kunde nur die Funktionen erwerben, die Sie auch tatsächlich benötigen.
Wie wird eine Starface-Telefonanlage bereitgestellt?
Die Starface-Telefonanlage ist im Grunde eine umfangreiche modulare Client-Server-Softwarelösung, auf die kompatible Hardwarekomponenten zugreifen können. Die Serverkomponente der Software wird dabei entweder bereits vorinstalliert auf einer Appliance (Hardwarelösung) ausgeliefert, über einen Cloudserver (Rechenzentrum) beim Hersteller Starface gehostet oder kann als virtuelle Maschine direkt auf dem Server des Endkunden installiert und eingerichtet werden.
Die einzelnen Nutzer rufen die bereitgestellten Funktionen je nach Bedarf über die angeschlossenen Endgeräte (z.B. Telefone) oder über einen Softwareclient, dem UCC-Client am Arbeitsplatz-PC ab. Die Konfiguration des Servers erfolgt browserbasiert über einen PC im Firmennetzwerk.
Gibt es unterschiedliche Starface Appliances?
Ja. Die Starface Compact ist für kleine Unternehmen mit bis zu 20 Nutzern konzipiert. Telefoniert wird über ISDN-, VoIP- und / oder analoge Endgeräte inkl. Faxgeräten. Werden ISDN und analoge Ports nicht benötigt kann mit ansonsten gleichem Funktionsumfang auch die in der Anschaffung günstigere Starface Compact SIP eingesetzt werden. Für größere Installationen stehen die Starface Advanced SIP (bis 200 Nutzer) und Starface Platinum (bis 2895 Nutzer und 360 parallel laufende Gespräche) zur Verfügung. Alle Appliances sind für den Einbau in ein Server-Rack geeignet (die Compact mit optionalen L-Blechen).
Welche Telefon-Endgeräte arbeiten mit der Starface Telefonanlage zusammen?
Die professionellen schnurgebunden Tisch-Telefone der Hersteller Snom und Yealink, sowie die schnurlosen DECT-Telefone der Gigaset Professional Serie werden direkt von Starface unterstützt und automatisch für einen Betrieb provisioniert. Für die Erweiterung des Tischtelefons oder für die direkte Nutzung am PC können schnurgebundene oder schnurlose Headsets der Hersteller Jabra, EPOS, Yealink oder Poly verwendet werden. Zur Anbindung weiterer analoger oder ISDN-Endgeräte stehen passende Gateways, z.B. von beroNet, Patton oder Grandstream zur Verfügung.
Muss ich die komplette Anlage kaufen?
Nein. Alternativ zum Kauf können Sie über das Programm Starface 365 Appliances, Nutzerlizenzen und Modulerweiterungen auf Mietbasis nutzen. Es stehen unterschiedliche Mindestvertragslaufzeiten (1, 12, 36 oder 60 Monate) und damit unterschiedlich hohe Mietkosten pro Monat zur Verfügung. Die Preise für eine Starface 365 Compact SIP inkl. 5 Nutzer beginnen z.B. bei 26,25 Euro zzgl. MwSt. pro Monat bei 60 Monaten Mindestlaufzeit (Stand Jan. 2026). Eventuell benötigte Erweiterungsmodule und zusätzliche Nutzerlizenzen werden extra berechnet. Nicht mieten können Sie Telefon-Endgeräte, wie Telefone, Headsets oder Gateways. Diese müssen Sie, sofern nicht bereits vorhanden, käuflich erwerben.
Über das Programm Starface Cloud können Sie komplett auf eine Appliance verzichten, weil die Anlage direkt in der Starface Cloud (Rechenzentrum) bereitgestellt wird. Hier melden Sie sich mit Ihren IP-fähigen Endgeräten direkt über Ihre Internetverbindung an der Anlage an. Diese Nutzungsform ist insbesondere dann interessant, wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten arbeiten. Auch hier erfolgt die Abrechnung auf Mietbasis für die Anzahl der Nutzer, die an der Anlage angemeldet sind.
Ich benötige für meine Arbeit mehrere Endgeräte. Muss ich für diese extra zahlen?
Nein. Die Lizenzierung erfolgt nach Anzahl der Nutzer. Die Anzahl der Endgeräte, die jeder Nutzer einsetzt, ist dabei unerheblich.
